Musikzug on Tour.....

Die diesjährige Musikzugtour 2018 führte ins Markgräflerland nach Wolfenweiler. Nach ungefähr einem Jahr Vorplanung ging es am 18. Mai 2018 in Richtung Wolfenweiler. In Zusammenarbeit mit Busreisen Maik Linnig aus Roßbach, mit dem der Musikzug schon einige Ausflüge durchgeführt hatte, machten sich ca. 30 Musikanten mit Partner auf die Reise. Bei frühlingshaftem Wetter und einem Zwischenstopp in Freiburg erreichte man am späten Nachmittag das Hotel "Zum Ochsen", welches für die nächsten 3 Tage unsere Heimat werden sollte. Nach der überaus freundlichen Begrüßung mit Sektempfang, Zimmerverteilung und einer kurzen Erkundung des Ortes traf man sich am Abend zum gemeinsamen Essen. Danach spielte der Alleinunterhalter "Bernd" zum Tanz auf. Dieser überraschte uns nicht nur durch sein außerordentlich gutes Keyboardspiel, sondern auch mit den Darbietungen an seiner Trompete. In einem Nebenraum des Hotels fand gleichzeitig eine "Goldene Hochzeit" statt. Ein ca. 40 Sänger starker Männerchor brachte dort dem Jubelpaar ein Ständchen. Und wie das unter Musikern so ist, knüpfte man schnell Kontakt zu den Gleichgesinnten. Am nächsten Morgen ging die Fahrt mit Reiseleitung nach Colmar. Nach einer tollen Stadtbesichtigung und dem Verzehr von regionalen elsässischen Speisen und Getränken fuhren wir weiter nach Riquewihr. Ein Versprechen, welches der stellvertretende Dirigent Thomas Volk am vorigen Abend gemacht hatte, löste er ein. So kam es, dass er als Konditormeister auftrat und die Herstellung einer Schwarzwälder Kirschtorte vorführte. Dazu brauchte er natürlich tatkräftige Unterstützung. Schaumschläger Jürgen (welcher in Wirklichkeit Heinz-Werner hieß) wurde dazu auserkoren. Und damit man auch die richtigen Zutaten für die Kirschtorte griffbereit hatte, wurde erst eine Schnapsprobe angesetzt. Nach ungefähr 30 Minuten und gefühlten 1000 Umdrehungen mit dem Rührbesen war die Kirschtorte verzehrbereit. Der nächste Tag führte uns über die Vogesen - Hochstraße zu der fast 1000 Meter hochgelegenen Gedenkstätte Hartmannswillerkopf in den Südvogesen. Nach der Besichtigung des deutsch-französischen Museums und der Krypta fuhren wir vorbei an noch einigen Schneefeldern zu einer Ferm zum Verzehr von Heidelbeerkuchen. (wie blau so manche Zunge war). Nach dem gemeinsamen Abendessen fand eine Weinprobe mit ansäßischen Winzern statt. Auch dieser Abend ging schnell vorbei, sodass wir am nächsten Morgen schon wieder die Heimreise antreten mussten. Auf der Rücktour nach Leubsdorf machten wir noch einen Abstecher nach Straßbourg. Nach vielen Eindrücken und Erlebnissen trafen wir am späten Nachmittag wieder in Leubsdorf ein.

Konzert des Musikzuges war ein großer Erfolg....

Pressetext „Blick aktuell“ Ausgabe 06.12.2017

 

Das Herbstkonzert des Leubsdorfer Feuerwehr-Musikzugs war wieder ein voller Erfolg

Repertoire von Händel und Swing bis hin zu Filmmusik und Udo-Jürgens

Mit der Titelmelodie von „Jurassic Park“ stimmte das Jugendorchester das Publikum ein.

 

Schlange-stehen war angesagt am frühen Freitagabend vor dem Leubsdorfer Bürgerhaus. In das hatte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr zu seinem Herbstkonzert eingeladen, mit dem er seit 1999 alle zwei Jahre sein Können unter Beweis stellt. Und dafür nahmen nicht nur Leubsdorfer eine lange Wartezeit in Kauf, bis Musikzugführer Paul Thomas Becker, der im Juli zum Nachfolger von Jürgen Heck gewählt worden war, und sein Stellvertreter, Altsaxophonist Heinz-Werner Hömig, ein Einsehen hatten und angesichts der fast schon eisigen Temperaturen die Türen vor dem angegeben Einlass öffneten. Im Nu war der Bürgersaal bis auf den letzten Platz besetzt, in dem der Musikzugführer neben dem Hausherrn, Bürgermeister Achim Pohlen, mit dem Kreisfeuerwehr-Inspekteur Werner Böcking, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Neuwied, Dirk Elberskirch auch den Landesstabführer Claus Behner begrüßen konnte sowie nicht zuletzt den zukünftigen Landrat Achim Hallerbach.

„Es war eine gute Entscheidung, heute Abend hierher zu kommen und bei unterhaltsamer Musik etwas Abstand vom Alltag zu gewinnen“, lobte Paul Becker die Zuhörer, darunter natürlich auch der Leubsdorfer Wehrführer Stefan Walter und sein langjähriger Vorgänger, Hans-Georg Preiß. Der Musikzug nutze das Herbstkonzert, um alle zwei Jahre die Bandbreite seines Repertoires vorzustellen. Wie 2015 würden in der Pause die Getränke kostenfrei gegen eine Spende angeboten, die dieses Mal dem Förderverein für Palliativ- und Hospizarbeit um den Vorsitzenden Wolfgang Walter zu gute komme, so der Musikzugführer, bevor er Ulrich Runkel die Moderation des Herbstkonzerts überließ.

„Jetzt gibt es was auf die Ohren und das zunächst vom Herzstück des Musikzuges, dem Jugendorchester“, versprach dieser dem Publikum nicht ohne den Verein seine tolle Nachwuchsarbeit zu loben. Und schon entführte das junge Sextett die Zuhörer mit der Filmmusik von John Williams in den „Jurassic Park“, um danach mit „The Raiders March“ den „Jäger des verlorenen Schatzes“, den legendären Indianer Jones in den Bürgersaal zu holen. Mit lang anhaltendem Applaus wurde das Jugendorchester verabschiedet, das mit dem jungen Klarinettisten Lennart Schäfer direkt einen Solisten zur Verstärkung des Musikzugs abstellte, der mit John James Morrisseys „Nightfall“ die längst eingetretene Dämmerung nach Leubsdorf holte.

Weiter ging es mit dem Marsch „Der Jäger aus Kurpfalz“, dem das bekannte Volkslied zugrunde liegt und der Johann Gottfried Rode zugeschrieben wird. Klassisch wurde es dann mit dem „Concertino für Trompete und Streicher“ von Georg Friedrich Händel, „das Gerry Webb Mangels Streicher für Bläser umgeschrieben hat und bei dem Sie Paul Becker als Solo-Trompeter genießen können“, so der Moderator.

Mit einem gewaltigen Zeitsprung in das Berlin der späten 20-er Jahre landete der Musikzug bei Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“, genauer mit der Moritat von Mackie Messer aus dem Vorspiel in finsteren Soho, bevor der Moderator den von Linzer Stadtsoldaten „ausgeliehenen“ Jan-Eric Burkard als Bänkelsänger auf die Bühne bat. Jazzig ging es weiter mit dem „Concerto for Clarinet“ von Artie Shaw in einer Neubearbeitung von Gerd Weber.

Von diesem akustischen „hohen C“ erholen konnten sich die Musikzug-Fans während der Pause im Foyer des Bürgerhauses, um anschließend Eurydike mit „Orpheus in der Unterwelt“ zu suchen. Allerdings verlegt der 1809 in Köln geborene deutsch-französische Komponist und Cellist Jacques Offenbach in seiner persiflierenden „Opéra bouffe“ in zwei Akten den Hades in das Boudoir des Unterweltgottes Pluto. So weit hinab ließ sich der Musikzug jedoch nicht, indem er sich auf die „Ouverture“ zur Operette beschränkte. Weiter ging es mit dem historischen Marsch „Herzog von Braunschweig“, der 1806 für Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel, den preußischen Oberbefehlshaber im Kampf gegen Napoleon, komponiert worden ist.

Ganz und gar nicht militärisch-martialisch ging es dann bei einem Udo Jürgens-Medley zu, bei dem wieder Jan-Eric Burkard den Musikzug als Sänger unterstützte, bevor er auch noch Jerry Jeff Walkers „Mr. Bojangles“ in den Bürgersaal holte, bevor sich der Musikzug mit „We recall Glenn Miller“ von seinen Zuhörern verabschiedete, indem er an den legendären Bigband-Leader und US-amerikanischen Jazz-Posaunisten sowie Komponisten der Swing-Ära erinnerte, der mit weltbekannten Hits wie „Chattanooga Choo Choo“ oder „In the Mood“ sowie der „Moonlight Serenade“ zu den erfolgreichsten Musikern der Vereinigten Staaten zählt.

 

Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf

Jürgen Heck erhielt die Ehrennadel in Gold

Mit der Ehrennadel in Gold des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz zeichnete am Wochenende Landesstabführer Claus Behner in Leubsdorf in Beisein der Vorsitzenden des Kreisfeierwehrverbandes, Dirk Elberskirch und Marc Gerolstein, das Mitglied des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf, Jürgen Heck, aus. „Nachdem du 1982 in den Musikzug eingetreten bist, hast du 17 Jahre lang im Vorstand mitgearbeitet als Notenwart, Schriftführer und stellvertretender Musikzugführer sowie von 2007 dann an als Musikzugführer, ein Amt, das du erst im Juli an Paul Thomas Becker abgetreten hast“, erinnerte Claus Behner. In diesen zehn Jahren habe Jürgen Heck den Musikzug mit Weitsicht geführt und maßgeblich geprägt, wobei er vor allem auf den kameradschaftlichen Geist Wert gelegt habe, lobte der Landesstabführer den Ex-Musikzugführer, dem er zudem seine persönliche Landesnadel in Silber überreichte. Mit dieser zeichnete er auch Paul Becker aus, während er Gerd Weber, der im März 1995 den Dirigentenstab von Hans Gerd Thiel übernommen hatte, ebenfalls die Ehrennadel in Gold verlieh. Mit nicht zu bremsendem Leistungswillen und einem hervorragenden Motivierungsvermögen, dem sich kein Musiker entziehen könne, sowie Dank seiner Gabe, gekonnt und anschaulich zu erklären, was man beim Spielen eines Musikstückes empfinden muss, habe der 62-Jährige den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf zu dem gemacht, was er heute sei, lobte der Landesstabführer den Dirigenten.

 

Tanztee in der Residenz am 07. Oktober 2017

Stimmungsvoller Nachmittag mit dem Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Leubsdorf

Einen gemeinsamen Tanztee organisieren die drei Linzer Heime bereits seit einigen Jahren. Das Seniorenzentrum Linzer Berg, das Seniorenheim der Verbandsgemeinde und die Senioren-Residenz Sankt Antonius laden die Bewohnerinnen und Bewohner ihrer Einrichtungen abwechselnd zu ein paar gemütlichen Stunden ein. Daraus entstand auf Initiative des Seniorenbeirates die Idee, eine solche Veranstaltung einmal in einem größeren musikalischen Rahmen anzubieten. Spontan erklärten sich Musiker des Musikzuges der Feuerwehr aus Leubsdorf bereit, für den „Tanztee EXTRA“ in der Kapelle der Senioren-Residenz den entsprechenden Beitrag zu leisten.

Wolfgang Walter, der stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates, dankte den Musikern für den honorarfreien Einsatz und begrüßte die zahlreichen Gäste aus den Linzer Heimen und die vielen Helferinnen und Helfern, die sich um das Gelingen der Veranstaltung kümmerten.

Bereits nach wenigen Musikbeiträgen drehten die ersten Tänzerinnen und Tänzer ihre Runden. Paul Becker, der Vorsitzende des Musikzuges, hatte den Gästen bei seiner Begrüßung mitgeteilt, dass auch Musikwünsche gerne erfüllt würden. Erstaunt war er aber dann doch, als sogar der Wunsch an die Musiker herangetragen wurde, eine Polonaise musikalisch zu begleiten. Da war dann richtig was los.

Viel zu schnell ging ein stimmungsvoller Nachmittag vorbei an dem beide Seiten, Gäste und Musiker, sichtbar ihre Freude hatten.

Neue Führungsspitze beim Musikzug der Freiwillligen Feuerwehr Leubsdorf

Leubsdorf, 28.07.2017

Am Freitag, 28.07.2017 stand beim Musikzug ein Führungswechsel an. Jürgen Heck legte nach 10 Jahren auf eigenen Wunsch das Amt des Musikzugführers nieder. Zur Wahl stellte sich der bisherige zweite Musikzugführer Paul Becker. Dieser wurde in der extra einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig im Schnelldurchgang gewählt.

Den Posten des zweiten Musikzugführers übernimmt aktuell Heinz-Werner Hömig.

Wir gratulieren beiden zur Wahl und wünschen Ihnen ein gutes Gelingen.

 

Konzert 2015

Hier gibt's die ersten Eindrücke vom Konzert! Wir hatten viel Freude und bedanken uns bei unserem tollen Publikum!

Unser nächster Auftritt.....

19.11.2017 - Volkstrauertag Leubsdorf

Bilder Offene Probe 2014

Vereinstour 2014: Dresden

Endlich war es wieder soweit.... Die Vorbereitungen seitens des Vorstandes waren abgeschlossen, die Fahrt konnte losgehen. Am 29.05.2014 starteten wir bei bester Laune von Leubsdorf aus, zu unserer diesjährige Vereinstour nach Dresden. In Zusammenarbeit mit dem Reiseunternehmen Maik Linnig aus Roßbach ging die große Fahrt pünktlich um 7.00 Uhr bei kühlem und regnerischem Wetter los. Die Stimmung im Bus war bereits nach wenigen Kilometern auf einem guten Level. Über Gießen, Erfurt, Eisenach fuhren wir unserem Ziel Dresden entgegen. Einen Zwischenstopp legten wir bei der Feuerwehr in Klettbach ein. Da die Feuerwehrmänner der FW Klettbach sich selbst auf einem Ausflug befanden, wurden wir von den Frauen bei leckerer Thüringer Bratwurst vom Grill, kühlen Getränken und einem Nachtisch bestens versorgt. Nach zwei Stunden Aufenthalt ging die Fahrt weiter. In Dresden angekommen, wurden die Zimmer im NH Hotel am Altmarkt verteilt. Mittendrin in der Stadt, zur rechten die Einkaufsmeile und zur linken das Kneipenviertel, wurden bereits die Plätze in verschiedenen Lokalitäten reserviert und später dann auch die ersten Getränke gekostet. Ein sehr gut organisiertes und strammes, aber nie langweiliges Programm wurde in mühseliger Kleinstarbeit Wochen vor Beginn der Tour auf die Beine gestellt. Hier ein kurzer Überblick zu den Ausflügen und Erlebnissen: Stadtrundfahrt mit Altstadtführung (Kreuzkirche, Brühlsche Terrasse, Zwinger, Semper Oper, Pfund´s Molkerei, Dresdner Neustadt), Schloss Pillnitz mit Elbsandsteingebirge, Vorführung und Besichtigung der Frauenkirche, Besichtiung und Führung auf der Wartburg in Eisenach. Antritt der Heimreise. Viele beeindruckende Erlebnisse wurden nach Leubsdorf mitgenommen. Bis zum nächsten Mal.... (Bilder und Eindrücke unter "Galerie")